Das Wort "Nein" gibt es nicht. Doch, nur anders...

Aktualisiert: 14. Mai

In vielen Kulturen gilt das Wort "Nein" als sehr unfreundlich.

Es ist durchaus vorhanden, wird aber nett verpackt.

Das fällt in dieselbe Kategorie von offener Kritik, die schon fast einer Kriegserklärung gleicht.

Lieber sagt man es durch die Blume.


Wie sieht das dann aus?

"I am afraid I might not be able to come..."

Damit wurde deine Einladung gerade ausgeschlagen.


"Do you think we should change it a bit?"

Das heisst soviel wie es gefällt ihm noch nicht ganz.


Wenn ich frage" Do you like it?"

Und als Antwort kommt"So so, oder it is ok." Das bedeutet nichts Gutes.

Wenn der Kunde jetzt so langsam das Zimmer verlässt, kann man davon ausgehen, dass er sich irgendwo beschwert oder lästert.

"I like it. It's fantastic. Amazing job!" sollte die Antwort sein.


Gerne wird auch mit dem Konjunktiv hantiert um Kritik oder Ablehnung zu verschleiern.

"There might maybe be the possibility that..."


Ein anderer Trick ist die Stellvertreterkritik. Das Wort habe ich selbst erfunden.

Man nimmt jemand anders als Kritiker oder bezieht die Kritik, die für Dich gedacht ist auf sich selbst.

"Ich sollte weniger Kohlenhydrate essen. Etwas Abnehmen tut mir gut. Ich muss jetzt echt loslegen..." Sagte der 70 kg Mann.

Eigentlich meinte er mich, wollte mich aber nicht direkt konfrontieren.


Wenn Sie also mal Kritik erhalten, denken Sie immer daran, dass der Kritiker vielleicht gerade vor Ihnen steht. Acuh wenn er von jemand danz anderem redet.


Mehr Tips finden Sie in meinem Buch: Auf ins Ausland, Das Buch für Expats und Auswanderer


#auswandern, #expatleben #expat, #aufinsausland, #arbeitenimausland #auslandsjob





2 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen